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padoc bietet Ihnen ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement, das durch seinen innovativem Ansatz Gesundheitsverhalten nachhaltig verbessert.

Der Blog für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Unser Blog bietet News rund um die Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung.

Gesundheitsmanagement und Employer Branding

Melanie Linnenschmidt

Werder Bremen auf der Shortlist der Wunscharbeitgeber Als eines von acht Unternehmen hat es der SV Werder Bremen auf die CSR Shortlist der Wunscharbeitgeber geschafft (1). Das Online Portal CSR Jobs bewertete Werder Bremen als einen der besten 18 Arbeitgeber Deutschlands im Jahr 2013, die sich durch eine innovative und nachhaltige Personalpolitik auszeichnen. Neben dem gesellschaftlichen Engagement im Rahmen des Projektes „WERDER BEWEGT“ hat Werder Bremen gemeinsam mit padoc® und der AOK ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement für seine Mitarbeiter eingeführt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement als Wettbewerbsvorteil im „War for Talents“

Employer Branding (Arbeitgebermarkenbildung) gewinnt aufgrund des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Fachkräftemangel für Unternehmen zunehmend an Bedeutung (2). Durch die Verbesserung der Arbeitgebermarke soll die Attraktivität von Unternehmen verbessert und für Arbeitnehmer stärker wahrnehmbar werden. In diesem Kampf um die Talente wird auch Betriebliches Gesundheitsmanagement zunehmend zu einem wichtigen Instrument. Laut einer Untersuchung einer internationalen Beratungsgesellschaft steht die Bindung der Mitarbeiter durch Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für Unternehmen an erster Stelle (3). 81% der 518 befragten Unternehmen wollen demnach durch Gesundheitsprogramme ihre Arbeitgeberattraktivität erhöhen, die Verbesserung der Produktivität und somit Unternehmensleistung sehen 59% der Befragten als wichtigen Effekt von Gesundheitsmaßnahmen und 58% der Unternehmen setzen Betriebliches Gesundheitsmanagement ein, um Gesundheitsrisiken besser zu managen. Für 61% der in einer weiteren Studie befragten Arbeitnehmer sind Unternehmen, die Gesundheitsmanagement betreiben, als potentielle Arbeitgeber attraktiver (4).

Werder Bremen setzt auf innovatives und nachhaltiges Gesundheitsmanagement

Um positive Effekte für die Arbeitgeberattraktivität und die Mitarbeitergesundheit zu erzielen, hat auch Werder Bremen in ein umfangreiches und von padoc® individuell konzeptioniertes Gesundheitsmanagement investiert. So wurden in einem Top-down-Prozess Seminare für die Führungskräfte, Trainer, Physiotherapeuten und Mitarbeiter durchgeführt. Ziel war es, die gesundheitsbezogene Eigenverantwortung der Teilnehmer zu verbessern und das Thema Gesundheit stärker in die Unternehmenskultur zu integrieren. Dazu haben alle Mitarbeiter eine persönliche Gesundheitsstrategie entwickelt mit konkreten Maßnahmen zum eigenen Gesundheitsverhalten auf den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Stressmanagement. Zusätzlich haben die Führungskräfte individuell passende Aktivitäten geplant, mit denen sie ihre Mitarbeiter bei dem Stärken der gesundheitsbezogenen Eigenverantwortung unterstützen. Mit Hilfe des padoc®-Gesundheitscoachings wurden alle Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Umsetzung ihrer Ziele erfolgreich begleitet: Auf den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Stressmanagement setzten die Teilnehmer ihre Maßnahmen durchschnittlich zu 70% um. Ihre Selbstwirksamkeit verbesserten sie um durchschnittlich 19% und die Anzahl der Teilnehmer mit hoher Gesundheitskompetenz hatte sich innerhalb von 6 Monaten von 36% auf 77% erhöht.

Gesundheitsmanagement verbessert nicht nur die Arbeitgebermarke

Wie kürzlich auch die Bundesärztekammer auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag betonte, sollte Gesundheitsmanagement nicht nur als Marketinginstrument eingesetzt werden, sondern vor allem über innovative Konzepte nachhaltige Gesundheitseffekte für Mitarbeiter erzielen (5). Bislang setzen viele Unternehmen noch auf solche Gesundheitsmaßnahmen, die zwar die Arbeitgeberattraktivität erhöhen, deren positiver Effekt für die Mitarbeitergesundheit in vielen Fällen jedoch gar nicht belegt ist.

Da das Gesundheitsverhalten den größten Einfluss auf die Gesundheit hat, erfordert ein effektives und nachhaltiges Gesundheitsmanagement in jedem Fall auch das Einbeziehen der gesundheitsbezogenen Eigenverantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters (6). Auch anspruchsvolle Gesundheitsmaßnahmen, die über eine die Arbeitgeberattraktivität steigernde Angebotslandschaft hinaus die gesundheitsbezogene Eigenverantwortung fordern und fördern, haben positive Auswirkungen auf die Arbeitgeberattraktivität. Dies zeigt eine Auswertung der Freien Universität Berlin, welche das von padoc® entwickelte Betriebliche Gesundheitsmanagement bei der KKH-Allianz hinsichtlich verschiedener Effekte untersucht hat (7). Hierbei konnte die gesundheitsbezogene Arbeitgeberattraktivität nach den Maßnahmen von padoc® um 62% verbessert werden.

Vielfältig wirksame Effekte von Gesundheitsmanagement verbreiten

Gesundheitsmanagement ist eine wichtige Maßnahme im „War for talents“. Darüber hinaus scheint jedoch das Potenzial Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit bei Mitarbeitern durch Betriebliches Gesundheitsmanagement zu stärken, noch nicht von allen Arbeitgebern erkannt worden zu sein. Die gesamten Wettbewerbsvorteile, die sich für Unternehmen durch ein innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement vor allem in Bezug auf die gesteigerte und langfristige Leistungsfähigkeit ergeben, sollten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels daher stärker verbreitet und umgesetzt werden.

 

Quellen:

(1)     Werder Bremen auf der Shortlist der Wunscharbeitgeber. News vom 26.07.2013. Verfügbar unter http://www.werder.de/de/werder-bewegt/news/45646.php

(2)     Meifert, M. & Kesting, M. (Hrsg.) (2004): Gesundheitsmanagement im Unternehmen. Berlin.

(3)     Mercer. Unternehmen investieren mehr in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter – und das müssen sie auch. Publikationen Health and Benefits. 10.09.2013

(4)     Barmer GEK. Gesundheitsförderung stärkt Arbeitgebermarke. Pressemitteilung vom 07.12.2011.

(5)     Dokumentation zum 116. Deutschen Ärztetag (2013).Tätigkeitsbericht der Bundesärztekammer. Entschließungen zum Tagesordnungspunkt VI. Deutsches Ärzteblatt, 110(25), A1273-A1280.

(6)     Zivilisationskrankheiten bremsen Wirtschaftswachstum. EHFG Forum 2: “Nichtübertragbare Krankheiten”. Mittwoch, 5. Oktober 2011

(7)     Lümkemann, D. (2011). Die Produktivität steigt. Personalmagazin – 03/2011

 

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