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padoc bietet Ihnen ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement, das durch seinen innovativem Ansatz Gesundheitsverhalten nachhaltig verbessert.

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Häufig gestellte Fragen zum Gesundheitsmanagement in Unternehmen

1. Was unterscheidet Unternehmerisches Gesundheitsmanagement (UGM) vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)?

Obwohl verhaltensbedingte Gesundheitsrisiken eine hohe Relevanz für die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens haben, liegt der Schwerpunkt im BGM häufig bei einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen wie Arbeitsorganisation, Arbeitsschutz oder Führungsstil. Die wichtigste und wahrscheinlich größte Herausforderung aber, die Mitarbeiter bei der Wahrnehmung ihrer Eigenverantwortung gezielt zu unterstützen und sie zur selbstbestimmten Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen, wird vernachlässigt. Die Frage, die sich viele Unternehmen stellen ist, wie es gelingen kann nachhaltig, effektiv und effizient die gesundheitsbezogene Eigenverantwortung von Mitarbeitern positiv zu beeinflussen. Die Antwort auf diese Frage ist das Unternehmerische Gesundheitsmanagement, das jedes Unternehmen individuell für sich mit Zielen und Maßnahmen ausgestaltet.

2. Warum ist Gesundheitsmanagement für Unternehmen wichtig?

Gesundheit ist Voraussetzung für berufliche Leistungsfähigkeit. Studien höchster Evidenzklasse haben wiederholt den starken Einfluss der Gesundheit auf die Leistungsfähigkeit bewiesen. Bewegung, Ernährung, Stressmanagement spielen hierbei die wichtigste Rolle. Nicht nur Produktivitätsstudien zeigen die Bedeutung des Gesundheitsverhaltens für die Leistungsfähigkeit der Anwesenden sowie den Krankenstand. Auch medizinische Studien, einschließlich der Hirnforschung zeigen, dass ein verbessertes Gesundheitsverhalten die kognitive Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern deutlich verbessert und Krankheiten präventiv vorbeugt.

3. Welchen Nutzen hat Gesundheitsmanagement in Unternehmen?

Qualitativ hochwertiges Gesundheitsmanagement steigert die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und damit die Produktivität von Unternehmen. Die Voraussetzung dabei ist die Schwerpunktlegung auf das Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter. Dieses wird in seiner Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sowie das Unternehmen mit einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) nach wie vor unterschätzt.

International häufig zitierte Studien weisen einen Produktivitätsverlust von 2,4 Prozent pro vorhandenem Risikofaktor nach – umgekehrt konnten Interventionsstudien zeigen, dass die Produktivität von Mitarbeitern entsprechend steigt, wenn verhaltensbedingte Gesundheitsrisiken durch Verhaltensänderungen gesenkt werden. Die wissenschaftliche Untersuchung eines Projekts, das wir als padoc – health and productivity management bei der KKH-Allianz durchführten, ergab einen durchschnittlichen Produktivitätszuwachs von 2,6 Prozent pro Mitarbeiter. Erzielt wurden 198.000 Euro mehr Produktivität im Projektzeitraum, was einer jährlichen Produktivitätssteigerung pro Mitarbeiter von 1.700 Euro entspricht.

4. Wie führt man Mitarbeiter zu einem besseren Gesundheitsverhalten?

Die Herausforderung bei der Verbesserung des Lebensstils besteht zum einen aus dem Wissen, zum anderen aus der Umsetzung dieses Wissens. Neben wirksamen Trainings ist der Top-down-Ansatz mit das wichtigste Prinzip eines modernen Gesundheitsmanagements. Führungskräfte unterstützen ihre Mitarbeiter bei einer Verbesserung ihres Bewegungs- und Ernährungsverhaltens sowie ihres Stressmanagements, indem man ihnen eine entsprechende individuelle Kompetenzentwicklung ermöglicht und sie zu Gestaltern ihrer Gesundheit macht, ohne dabei eine Expertenrolle einzunehmen. So werden Mitarbeiter sowohl in Beug auf ihre Motivation sowie auch die Umsetzung ihrer Gesundheitsziele. Somit wird Gesundheitsmanagement wirksam und anchhaltig. denn durch den Gesundheitsdialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter werden auch diejenigen Mitarbeiter erreicht, die scheinbar wenig Interesse daran haben, ihr Gesundheitsverhalten zu verbessern. Die Trainings von padoc vermitteln den Führungskräften die Grundlagen dazu, wie Mitarbeiter motiviert werden und welche Rolle die Führungskraft dabei einnimmt. In der Beratung der Unternehmen erläutert padoc die Bedeutsamkeit des Top-down-Ansatzes und vermittelt die Erfolgskriterien für eine gelingende Kulturveränderung.

5. Was hat den stärksten Einfluss auf die Produktivität eines Unternehmens?

Zu den Produktivitätskillern gehören unter anderem Bewegungsmangel, Fehlernährung, mangelndes Stressmanagement sowie Rauchen und Übergewicht, die zu weiteren gesundheitlichen Risikofaktoren wie z.B. Diabetes und Bluthochdruck führen. Dieser Verlust an Produktivität wird ebenfalls Präsentismus genannt.

Unter Präsentismus wird hierzulande jedoch vor allem der Verlust an Produktivität verstanden, der durch das Verhalten von Mitarbeitern, trotz Krankheit zur Arbeit zu kommen, entsteht. Auch wird die Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit durch chronische Erkrankungen teilweise mit einbezogen. Ausgeklammert und nach wie vor unterschätzt werden aber die Potenziale, die durch die Verringerung verhaltensbedingter Gesundheitsrisiken bei den anwesenden Mitarbeitern erschlossen werden könnten.

6. Was sind sinnvolle Maßnahmen des BGM bzw. der Gesundheitsförderung?

Sinnvoll sind Maßnahmen, die wissenschaftlich begründet und deren Wirksamkeit sowie betriebswirtschaftlicher Nutzen in der Praxis nachgewiesen sind. Da das Gesundheitsverhalten den stärksten Einfluss auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit hat, sind diejenigen wissenschaftlich fundierten Maßnahmen am sinnvollsten, die zu einer dauerhaften Verbesserung des Lebensstils von Mitarbeitern führen (Bewegung, Ernährung, Stressmanagement).

Zudem sollten die Maßnahmen sinnvoll im Sinne der Ziele eines Unternehmenssein, die es sich für sein BGM selbst gesetzt hat. Lose Enden und Fragmente, Gesundheitsaktionen und Kursangebote, die einem aktuellen Trend folgen, sind vielleicht gut für die Arbeitgeberattraktivität, ändern aber in Bezug auf die Gesundheit der Mitarbeiter wenig bis gar nichts. Eine deutliche Veränderung des Gesundheitsverhaltens und damit entscheidende Wirkung auf die Produktivität sollte jedoch der Anspruch eines jeden Gesundheitsmanagements sein. Diese Strategie verfolgt das Unternehmerische Gesundheitsmanagement von padoc, welches ausschließlich evidenzbasierte Maßnahmen, eingebettet in eine Gesamtkonzeption des Unternehmens, einsetzt.

7. Welche Rolle spielt die Analyse im BGM?

Analysen unterstützen den zielgerichteten Prozess des Gesundheitsmanagements und sind als Evaluation die Grundlage dafür, dass die Wirksamkeit von Maßnahmen im Unternehmen nachgewiesen werden kann. Analysen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) orientieren sich vor allem an Problemen und entwickeln abgeleitet daraus die Ziele und Maßnahmen für das BGM. Unternehmerisches Gesundheitsmanagement stellt die Gesundheitsziele des Unternehmens an den Anfang. Die darauf folgenden Analysen werden für jedes Unternehmen spezifisch konzipiert und lassen sich auf jede Budgetgröße maßschneidern. Dabei wird insbesonderedie individuelle Verantwortung jedes Einzelnen für den Erhalt seiner Gesundheit und damit Leistungsfähigkeit betrachtet sowie die Bedingungen des Unternehmens, die diese Verantwortung unterstützen (z.B. Führung) Aus den Ergebnissen lassen sich die Entwicklungsfelder des Unternehmens erkennen und diejenigen Maßnahmen ableiten, die zur Erreichung der gesteckten Ziele führen.

8. Welche Kennzahlen sollten erhoben werden?

Bei der Prävention geht es insbesondere um das Gesundheitserhalten jedes einzelnen Mitarbeiters. Denn die Hauptursache für die meisten Erkrankungen und eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit sind Gesundheitsrisiken wie Bewegungsmangel, Fehlernährung, mangelndes Stressmanagement sowie Rauchen und Übergewicht. Um feststellen zu können, ob Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens wirken, wird dieses Verhalten anonymisiert gemessen. Dies lässt sich durch entsprechende Kennzahlen abbilden und deren Einfluss auf den Krankenstand sowie die individuelle berufliche Leistungsfähigkeit ermitteln.

9. Was sind sinnvolle Ziele für ein BGM?

Sinnvoll sind vor allem Präventionsziele, die die Eigenverantwortung adressieren. In den wenigsten Unternehmen werden derartige Ziele formuliert und deren Erreichung überprüft. Sinnvolle Ziele des Gesundheitsmanagements sind bespielsweise „Verbesserung des Bewegungsverhaltens“, „Verbesserung des Ernährungsverhaltens“, „Verbesserung der Stresskompetenz“.

10. Welche Rolle spielt die Gesundheitsförderung im BGM?

Wenn man sich an den Begriffen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung orientiert, stellt die Gesundheitsförderung im Grunde den Kern, d.h. die eigentliche Maßnahme im Gesundheitsmanagement dar.

Das Bundeskabinett hat die Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention gesetzlich festgelegt. Die Gesundheitsförderung in Betrieben soll von den Krankenkassen verstärkt unterstützt werden. Dabei sollen Menschen jeglichen Gesundheitszustands erreicht und aktiv in Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung einbezogen werden. Leider werden nach wie vor nur die wenigsten mit diesen Angeboten erreicht. Die Maßnahmen der Gesundheitsförderung werden nach wie vor als Marketinginstrument verwendet ohne den Anspruch einer tatsächlichen Veränderung des Gesundheitsverhaltens von Mitarbeitern zu haben. Wenn Mitarbeiter zu einer Verbesserung ihres Gesundheitsverhaltens bewegt werden sollen, ist Gesundheit ein „unternehmerisches Thema“, das die Unternehmer aktiv vorleben und als festen Bestandteil der Unternehmenskultur vorantreiben.

11. Was bedeutet „Gesundheit“?

Lange Zeit ging es in der Forschung zum Thema Gesundheit vor allem um das Wohlbefinden von Menschen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von verhaltensbedingten Gesundheitsrisiken diskutieren internationale Forschergruppen derzeit jedoch die Überarbeitung der seit 1948 gültigen Definition von Gesundheit. Sie schlagen vor, Gesundheit zukünftig als die Fähigkeit zu beschreiben, sich sozialen, körperlichen und emotionalen Herausforderungen anzupassen und diese selbst zu managen. Es geht also mehr darum, Menschen bei der Verbesserung ihres Gesundheitsverhaltens zu unterstützen. In Deutschland werden jedoch kaum bis gar keine betrieblichen Lösungen für die nachhaltig wirksame Stärkung der gesundheitsbezogenen Eigenverantwortung aller Mitarbeiter diskutiert und entwickelt. Unklar ist nach wie vor, warum.

12. Welche Weiterbildungen sind empfehlenswert?

Die meisten Anbieter für Weiterbildungen im Bereich Gesundheitsmanagement in Deutschland lehren ein Gesundheitsmanagement, das vor allem den in der Literatur beschriebenen 4Ds entspricht: Damage, Disease, Disorder, Disfunktion. Wenig bis gar nicht wird in diesen Weiterbildungen die Frage beantwortet, wie Eigenverantwortung von Mitarbeitern wirksam und nachhaltig gefördert werden kann.

Gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Neuland & Partner bietet padoc eine Weiterbildung Gesundheitsmanagement an, bei der die Beantwortung genau dieser Frage im Zentrum der Ausbildung steht. Dabei wird die fachlich-medizinische Expertise von padoc mit der methodisch-didaktischen Kompetenz von Neuland & Partner verbunden. Mehr dazu hier.