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Lebensstil als Risikofaktor

Der Ausbruch einer Erkrankung wie Krebs, Schlaganfall oder Diabetes kann durch viele Faktoren beeinflusst werden. Dabei unterscheidet man zwischen genetischen Faktoren und dem Gesundheitsverhalten, deren Zusammenspiel noch nicht vollständig geklärt ist. Walter Willet von der Harvard School of Public Health in Boston hat bereits 2002 in Science, einer der beiden weltweit wichtigsten naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften, auf die Bedeutung des Lebensstils in Bezug auf Erkrankungen hingewiesen. Umweltfaktoren tragen demnach zwischen 80 % - 90 % zum Erkrankungsrisiko bei. Das bedeutet, dass bis zu 90 % der Erkrankungen durch eine Verhaltensveränderung vor allem in Bezug auf bessere Ernährung und mehr Bewegung verhindert werden kann. Laut Willlet sind zum Beispiel 70 % der Schlaganfälle, 80 % der Koronaren Herzkrankheiten und 90 % der Fälle an Diabetes Mellitus Typ 2 durch gesündere und aktivere Lebensgewohnheiten vermeidbar. Im Allgemeinen wird diese Bedeutung der gesundheitsbezogenen Eigenverantwortung unterschätzt. In einem Zitat von George Bernhard Shaw heißt es passend dazu: „Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man hat. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst.“

Die Gesundheitsprogramme von padoc® basieren auf den Erkenntnissen von Willet, dass der eigene Gesundheitszustand in hohem Maße durch das eigene Gesundheitsverhalten beeinflussbar ist. Die Teilnehmer unserer Gesundheitsprogramme werden bei der nachhaltigen Veränderung ihres individuellen Lebensstils unterstützt. Informationen zu entsprechenden Leistungen finden Sie auf unserer Homepage.

Gern senden wir Ihnen die Originalstudien auch als PDF-Datei zu.
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Willet, W. C. (2002). Balancing Life-Style and Genomics Research for Disease Prevention. Science, 296, 695-698.
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