Intensives körperliches Training hat einen Einfluß auf krankheitsbedingte Abwesenheit
In einer Studie der Universität Helsinki wurde der Einfluss von körperlicher Aktivität mit unterschiedlichem Umfang und Intensität auf krankheitsbedingte Abwesenheit untersucht. Von 2000-2002 wurden 6465 städtische Angestellte zwischen 40-60 Jahre (79 % Frauen) hinsichtlich ihres Bewegungsverhaltens befragt. In den folgenden 3,9 Jahren wurden die arbeitsunfähigkeitsbedingten Fehltage der Teilnehmer registriert.Hierbei hat sich gezeigt, dass der Umfang der körperlichen Aktivität einen geringeren Einfluss auf die Reduktion der krankheitsbedingten Abwesenheit hat als die Trainingsintensität. In der Gruppe der Teilnehmer, die ein intensives Training absolvierten, die z.B. mind. 3x/Woche mit 10km/h joggten, lag die Häufigkeit der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen (< 14 Tage) bei den Männern 32%, bei den Frauen 15% niedriger als in der Gruppe mit gleichem Trainingsumfang, aber niedrigerer Intensität – z.B. 3x/Woche Walking mit 6 km/h. Die Häufigkeit der Krankmeldungen, die über 2 Wochen dauerten, lag in der intensiv trainierenden Gruppe bei den Männern 24%, bei den Frauen 30% unter denen der Gruppe, die mit geringerer Intensität trainierte.
Diese Studie bestätigt den Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und dem Krankenstand.
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Quelle: Lahti, J., M. Laaksonsen, E. Lahelma, O. Rahkonen: Scand J Med Sci Sports 2010: 191-199






