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Studie: Vitamin D

Eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Unter den Vitaminen kommt Vitamin D eine besondere Rolle zu, denn Vitamin D kann sowohl durch die Nahrung aufgenommen werden, als auch durch UV-Strahlung vom Körper selbst synthetisiert werden. 

Vitamin D


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Eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Unter den Vitaminen kommt Vitamin D eine besondere Rolle zu, denn Vitamin D kann sowohl durch die Nahrung aufgenommen werden, als auch durch UV-Strahlung vom Körper selbst synthetisiert werden. Der Zusammenhang zwischen Vitamin D und Krebserkrankungen sowie Frakturen und chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck ist aktuell ein zentrales Forschungsthema. Zeeb & Greinert (2010) veröffentlichen in einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt Forschungsergebnisse aus verschiedenen Studien über die Effekte von Vitamin D in der Krebsprävention.

Sie entdeckten einen negativen Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Status und Dickdarmtumoren und –adenomen (gutartige Geschwulst). Das heißt, mit ansteigenden Vitamin D-Werten sinkt das Darmkrebsrisiko. Außerdem wird ein höherer Vitamin D-Spiegel mit einer niedrigeren Gesamtsterblichkeit assoziiert. 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. berichtet sogar von einem Nutzen für die Funktionalität des Bewegungsapparates bei einer verbesserten Vitamin D-Versorgung (Volkert & Bischoff-Ferrari in DGE, 2011). Damit sich die positiven Wirkungen von Vitamin D entfalten können, wird von den meisten Fachgesellschaften ein Vitamin D-Serumspiegel von 50 bis 75 nmol/L empfohlen. Ca. 50 % der Erwachsenenbevölkerung erreicht diese Werte jedoch nicht. Ist es deshalb ratsam mehr Sonne zu tanken und in den Wintermonaten in ein Solarium zu gehen? Zeeb & Greinert verneinen dies. 15 Minuten tägliche UV-Strahlung auf unbekleidete Körperteile wie Gesicht, Hände und Arme sind ausreichend für die körpereigene Vitamin D-Synthese. Auch im Winter sollte auf das Solarium verzichtet werden, denn künstliche UV-Strahlung ist, wie auch ein erhöhtes Maß an Sonneneinstrahlung, ein nachgewiesener Risikofaktor für die Hautkrebsentstehung. Über die Ernährung kann Vitamin D durch Fettfische (Fische mit erhöhtem Fettanteil wie z. B. Hering oder Thunfisch) und in deutlichem geringerem Maß über Leber, Margarine, einige Pilze und Eigelb aufgenommen werden (Linseisen & Wolfram in DGE, 2011). Bei einem klinischen Vitamin D-Mangel kann auch eine Behandlung mit Vitamin D-Tabletten ratsam sein. Dazu sollte jedoch erst ein Arzt (Ernährungsmediziner) aufgesucht werden.  

Die Oecotrophologen von padoc unterstützen die Seminarteilnehmer bei einer vitaminreichen Ernährung und beantworten alle Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (2011). Vitamin D und Prävention ausgewählter chro-nischer Krankheiten. Bonn, 1-44.

Zeeb, Hajo; Greinert, Rüdiger (2010). Bedeutung von Vitamin D in der Krebsprävention. Deutsches Ärzteblatt; 107, 37, 638-643.