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Studie: Übergewicht mit Stoffwechselrisiken beeinträchtigt geistige Fitness

Eine kürzlich erschienene Studie von Singh-Manoux et al. (2012) zeigt einen positiven Zusammenhang zwischen Übergewicht gepaart mit Stoffwechselstörungen und kognitiven Einschränkungen. 

Übergewicht mit Stoffwechselrisiken beeinträchtigt geistige Fitness


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Eine kürzlich erschienene Studie von Singh-Manoux et al. (2012) zeigt einen positiven Zusammenhang zwischen Übergewicht gepaart mit Stoffwechselstörungen und kognitiven Einschränkungen. 

Für die Untersuchung wurde auf eine frühere Studie (Whitehall II Kohorte) aus den Achtzigern mit 10.000 Teilnehmern zurückgegriffen, von denen sich ca. 73 % an der neuen Untersuchung beteiligten. Zwischen 1991 und 1993 wurde der Body-Mass-Index berechnet und festgestellt, ob die Teilnehmer an zwei oder mehreren der folgenden Erkrankungen leiden, und damit als metabolisch auffällig eingestuft werden: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhter Triglyceridwert oder niedriger HDL-Cholesterinwert. Des Weiteren unterzogen sich die 6.401 Teilnehmer zwischen 1997 und 2009 mehreren kognitiven Tests. Kognition wird definiert als der Oberbegriff für die höheren geistigen Funktionen, insbesondere Denken, Wahrnehmung, Erkennen und Verstand (Tewes & Wildgrube 1994, S. 183). Diese Tests bestanden aus Gedächtnisübungen, Übungen zum logischen Verständnis und zur Sprachflüssigkeit. Bereits nach den ersten Tests zwischen 1997 und 1999 konnten die Wissenschaftler feststellen, dass adipöse Teilnehmer bei den kognitiven Tests schlechter abschnitten, als Normalgewichtige. Ein Einfluss der zusätzlichen Erkrankungen auf die Kognition konnte zunächst nicht festgestellt werden. Allerdings zeigten die Ergebnisse beim geistigen Abbau nach 10 Jahren erhebliche Unterschiede: Bei den Teilnehmern, die metabolisch unauffällig waren, verlief der geistige Abbau ähnlich, egal ob sie übergewichtig oder normalgewichtig waren. Im Gegensatz dazu, gingen in der metabolisch auffälligen Gruppe die kognitiven Fähigkeiten bei den adipösen Teilnehmern, verglichen mit den Normalgewichtigen deutlich zurück. 

padoc erzielt folglich durch das betriebliche Gesundheitsmanagement nicht nur eine Reduktion von gesundheitlichen Risiken, sondern trägt zum Beispiel durch eine Verringerung des Körpergewichts von Mitarbeitern überraschend dadurch auch zu der Entwicklung einer mentalen Leistungskultur in Unternehmen bei. 

Tewes, Uwe; Wildgrube, Klaus (1999). Psychologie-Lexikon. Oldenbourg Wissenschaftsverlag

Singh-Manoux, Archana; Czernichow, Sébastian; Dugravot, Aline; Sabia, Séverine; Hagger-Johnson, Gareth; Kaffashian, Sara; Zins, Marie; Brunner, Eric J.; Nabi, Hermann; Kivimaki, Mika (2012). Obesity phenotypes in midlife and cognition in early old age. Neurology, 79, 755-762.