Nachgefragt bei Alexander Stubb, Newsletter 04/2009, Artikel #7
Gesundheitsmanagement"
Krankheitsrisiko massiv"
die Gesundheit fördert"
Nachgefragt bei Alexander Stubb
Alexander Stubb (41) ist Außenminister Finnlands und nimmt am Ironman in Frankfurt teil. Ein Auszug aus dem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:Sie sind finnischer Außenminister und starten diesen Sonntag beim Frankfurter Ironman. Ist das der erste Langdistanz-Triathlon für Sie?
Ja, das ist das erste Mal. Ich habe bislang eine Mitteldistanz und ein paar olympische Distanzen hinter mich gebracht.
Wie viele Stunden trainieren Sie pro Woche?
Meine Philosophie ist: Eine Stunde Training am Tag gibt mit zwei Stunden mehr Energie im Job. Seit Neujahr trainiere ich etwa zehn Stunden die Woche, das habe ich die vergangenen zwei Wochen auf dreißig Stunden erhöht. Die langen Trainingseinheiten lege ich in die frühen Morgenstunden am Sonntag, damit das Familienleben nicht allzu stark gestört wird.
Wie sind Sie zum Triathlon gekommen?
Es fing vor eineinhalb Jahren mit einer Rückenverletzung an. Mein Physiotherapeut riet mir, ich sollte mehr schwimmen und Rad fahren, statt nur laufen zu gehen. Dann machte ich meine erste Triathlon-Mitteldistanz, es war das großartigste Sporterlebnis in meinem Leben, hundertmal besser als ein Marathon. Und so entschied ich mich vor etwa acht Monaten, die Langdistanz zu probieren.
Wie vertragen sich Arbeit und Training?
Das ist alles eine Frage des Zeitmanagements. Ich bin etwa ein Drittel des Jahres auf Reisen. Egal, wo ich bin, ich finde immer ein oder zwei Stunden am Tag für das Training. Meine Sekretärin ist wundervoll, sie organisiert meine sechs Tage die Woche mit jeweils einer Stunde Training am Tag, Meistens klappt das dann auch.
Quelle: FAZ: "Nachgefragt: Hundertmal besser als Marathon". Juli 2009. Nr.17. S.27






