padoc

Stressbewältigung: Entspannungsverfahren und Literaturtipps, Newsletter 04/2009, Artikel #4

Pfeil Artikel #1 "padoc präsentiert leckere Lebensmittel"
Pfeil Artikel #2 "Studie: Unternehmen investieren in betriebliches
      Gesundheitsmanagement"
Pfeil Artikel #3 "Lifestyle: Eine gesunde Lebensweise senkt das
      Krankheitsrisiko massiv"
Pfeil Artikel #4 "Stressbewältigung: Entspannungsverfahren und Literaturtipps"
Pfeil Artikel #5 "Typ 2 Diabetes: Warum Sport nur ohne Vitaminpräparate
      die Gesundheit fördert"
Pfeil Artikel #6 "Studie: Interventionen zu körperlicher Aktivität am Arbeitsplatz"
Pfeil Artikel #7 "Nachgefragt bei Alexander Stubb"

Pfeil zurück



Stressbewältigung: Entspannungsverfahren und Literaturtipps

1) Das Autogene Training

Das autogene Training beruht auf der Annahme, dass mit der Vorstellungskraft ein Zustand tiefer Entspannung erreicht wird. Entwickelt hat dieses Verfahren der Berliner Neurologe Johannes Heinrich Schultz auf Basis der Hypnose.

Zu Beginn der Hypnose lernt man, sich in eine tiefe Entspannung zu versetzen und Atmung, Herz- und Pulsschlag willentlich zu beeinflussen. Darauf folgend wird gelehrt, die Haltung zu konkreten Problemen zu verändern.

Literaturtipp:
Eva Maria Haaga: Entspannen durch Autogenes Training: Körperliche und seelische Spannungen dauerhaft lösen Für Einsteiger und Fortgeschrittene

2. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson

Bei der Progressiven Relaxation werden verschiedene Muskelgruppen des Körpers jeweils einzeln kurz angespannt (5-7 Sekunden) und anschließend mit einem Ausatmen wieder entspannt (15-30 Sekunden).Während der Anspannungsphase ist es wichtig, normal weiterzuatmen. Es geht darum, den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung zu erfahren, dadurch einen Entspannungszustand zu erleben und zu lernen, diesen selbst herbeizuführen. Durch das vorhergehende Anspannen und Spüren von Spannung fällt es nachfolgend leichter, die Entspannung der Muskeln wahrzunehmen - wie bei einem Pendel, das größeren Schwung bekommt, wenn es vor dem Loslassen in die entgegen gesetzte Richtung bewegt wurde.

Literaturtipp:
Ohm, Dietmar: Stressfrei durch Progressive Relaxation - Mehr Gelassenheit durch Tiefenmuskelentspannung nach Jacobson

3. Yoga

Yoga ist eine seit ca. 5000 Jahren bekannter und bewährter Bewegungslehre aus Indien, um Körper, Atem, Geist und Seele so zu beeinflussen, dass sie harmonisch aufeinander einwirken. Yoga wird definiert als ein Zustand, in dem unser Geist zur Ruhe gekommen ist und in dem wir ganz bei uns sind.

Die Übungen des Yoga schaffen einen Ausgleich zu den Belastungen des Alltages. Sie stärken den Körper, die Atemkraft und unsere Fähigkeit, den Herausforderungen des Lebens gelassen zu begegnen.

Literaturtipp:
Waesse, Harry: Yoga für Anfänger
Partner: logologoFit in Hamburglogologo