Wie Stress auf Dauer das Herz schädigt, padoc Newsletter 02/2009: Artikel #4
trotz Finanzkrise in Gesundheit am Arbeitsplatz"
Wie Stress auf Dauer das Herz schädigt
Das Auftreten der koronaren Herzkrankheit, also die Erkrankung von Herzkranzgefäßen, wird durch Stress am Arbeitsplatz begünstigt.Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber die zugrunde liegenden Mechanismen waren bislang ungeklärt. In der Whitehall-2-Studie wurden 10.308 Angestellte in London seit 1985 beobachtet, unter anderem in Bezug auf Stress am Arbeitsplatz. Heraus kam, dass von einer koronaren Herzkrankheit vorwiegend jüngere Arbeitnehmer betroffen waren. Die Dosis an Stress und die Wirkungsbeziehung auf das Risiko an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken, steht unmittelbar in Beziehung zueinander. Je mehr Stress, desto höher das Risiko. Die Gestressten aßen weniger Obst und Gemüse, bewegten sich weniger und waren häufiger übergewichtig. Zurückzuführen ist dies auf Verhaltensfehler derjenigen. Wer frustriert ist, isst mehr. Wer gestresst ist, mag sich nicht zusätzlich viel bewegen. Dieser Zusammenhang ist nicht ganz neu, jedoch nun von der Arbeitsgruppe in London wissenschaftlich korrekt nachgewiesen.
Deutsches Ärzteblatt - S. 369, Heft 10 vom 6.März 2009






