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Ernährung: Hamburger und Würstchen erhöhen das Krebsrisiko, padoc Newsletter 02/2009: Artikel #3

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Ernährung: Hamburger und Würstchen erhöhen das Krebsrisiko

Steaks, Hamburger, Koteletts - mit jedem Bissen verkürzt sich die Lebenserwartung. Das zumindest ergab die bisher weltweit größte Studie über das Risiko von rotem Fleisch. Für die Studie der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA, die jetzt in den "Archives of Internal Medicine" (Bd. 169) veröffentlicht wird, wurden die Ernährungsgewohnheiten von 545.000 Amerikanern zwischen 50 und 71 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht. Schnitzel und Burger sind demnach mit größter Vorsicht zu genießen.

Die Gefahr an Krebs, Herz- und Kreislaufleiden zu erkranken, steige entsprechend der konsumierten Menge um bis zu 50 Prozent. Unter rotem Fleisch verstehen Ernährungswissenschaftler das Fleisch von Säugetieren wie Rindern, Schweinen oder Schafen. Das gelte auch für Produkte aus diesem Fleisch wie Würstchen, Speck und Aufschnitt. Am Ende der Langzeitstudie waren rund 71 000 Teilnehmer gestorben. Dabei hatten diejenigen, die am meisten rotes Fleisch aßen, das höchste Sterberisiko - auch wenn Gesundheitsrisiken wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel herausgerechnet wurden. Unter denen, die fast nur Fisch, Hühnchen, Pute und Aufschnitt aus deren "weißem" Fleisch verzehrten, beobachteten die Wissenschaftler einen gegenteiligen Trend:

Wer mehr davon aß, hatte ein etwas geringeres Sterberisiko. Der Welt-Krebsforschungsfonds empfiehlt daher, nicht mehr als 300 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu essen.
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