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padoc präsentiert leckere Lebensmittel: Kohlrabi, Newsletter 04/2008, Artikel #1

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padoc präsentiert leckere Lebensmittel

Diesmal präsentieren wir Ihnen den noch bis Ende November erhältlichen Kohlrabi.

Pflanzenbeschreibung:
Der Kohlrabi gehört zur Familie der Kohlgewächse. Er wächst oberhalb der Erde und man verwendet im Gegensatz zu anderen Kohlarten den verdickten Stengel, der wie eine Knolle aussieht. Die Farbe der Schale variiert von blaßgrün, über grün bis blauviolett. Heller Kohlrabi wird meist in Gewächshäusern angebaut. Er ist wesentlich zarter und milder im Geschmack, als der blauviolette Kohlrabi aus dem Freiland. Der hellgrüne Kohlrabi kann nach dem Schälen auch roh gegessen werden und eignet sich für Salate. Blauvioletter Kohlrabi ist manchmal etwas holziger, dafür länger haltbar und eignet sich besser zum Kochen. Beim Einkauf sollte man nicht unbedingt zu den größten Exemplaren greifen, wenn man den Kohlrabi roh essen möchte, da sie oftmals holziger sind, als die zarten kleinen Kohlrabi. Zum Füllen eignen sich allerdings die größeren Kohlrabi besser.

Heilwirkungen:
Grundsätzlich ist der Kohlrabi sehr wertvoll. Die im Kohlrabi enthaltenen Senföl-Glykoside schützen zusammen mit Selen, Folsäure und Vitamin C vor Infektionen und Entzündungen sowie vor freien Radikalen - den krebsauslösenden Substanzen. Kohlrabi wirkt weiterhin entwässernd und fördert die Nierentätigkeit. Das enthaltene Kalzium stärkt die Knochen, das Magnesium den Kreislauf und die Muskeln. Die B-Vitamine machen Haar und Haut schön und kräftigen die Nerven. Außerdem steigert Kohlrabi die Konzentrationsfähigkeit, sorgt für bessere Laune und hilft bei Stress.
Die Kohlrabiblätter enthalten mehr Vitamine und Mineralien als die Knolle, zudem noch Carotinoide. Deshalb so frisch wie möglich kaufen und alle zarten Blätter kleingehackt mit verwenden.

Küchen- und Einkaufstipps:

  • Testen Sie ganz vorsichtig dort, wo die Wurzel sitzt, mit dem Fingernagel. Gibt der Kohlrabi nach, ist er zart.
  • Die Schale der Kohlrabi sollte möglichst keine Stellen aufweisen und gleichmäßig gefärbt sein.
  • Die Blätter sollten kräftig grün und die Stiele knackig frisch sein.
  • Knollen mit Rissen bitte links liegen lassen - nur Knollen mit frischen grünen Blättern kaufen!
  • Kohlrabi hält im Gemüsefach bis zu 2 Wochen, wenn man ihn in ein sauberes feuchtes Geschirrtuch einwickelt

Für eine gesunde Mahlzeit mit frischem Kohlrabi empfehlen wir Ihnen:

Carpaccio von jungem Kohlrabi mit Rapsöl-Vinaigrette und
Ciabatta-Bruschetta


Zutaten für 2 Personen:
2 kleine Kohlrabi
1 Stange(n) Meerrettich
1/2 rote Zwiebel
1/2 EL Schnittlauch
1 EL Basilikum
1 Schale(n) Pfefferkresse
1 Tomate
1 Knoblauchzehe
6 Radieschen
1/2 Chicorée
40 g Gouda
3 EL milder Obstessig
2 EL Balsamico
4 EL kaltgepresstes Rapsöl
1 kleines Ciabattabrot
1 Basilikumstrauß
Jodsalz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln schälen, feine Würfel schneiden; Schnittlauch fein schneiden; Basilikum abzupfen, grob hacken. Tomate abziehen, entkernen und Würfel schneiden. Knoblauch schälen, feinblättrig schneiden. Radieschen waschen, trocknen und feine Scheiben schneiden. Pfefferkresse abschneiden. Chiabatta in Scheiben schneiden, mit kalt gepresstem Rapsöl beträufeln. Meerrettich schälen; Chicorée Strunk ausschneiden und aufblättern. Kohlrabi schälen, hauchdünne Scheiben schneiden (Hobel oder Aufschnittmaschine).

Zwiebeln, Schnittlauch, Obstessig, Rapsöl kalt gepresst gut verrühren, Meerrettich grob einraffeln, mit Jodsalz und Pfeffer würzen. Kohlrabiblätter auf flachem Teller überlappend auflegen, Radieschenscheiben darauf verteilen, mit Vinaigrette überziehen, mit Kresse bestreuen, mit Balsamico beträufeln.

Mit einem Hobel Goudaspäne darüber hobeln, zum Schluss nochmals mit der Pfeffermühle darüber gehen. Chicoréeblätter anlegen. Tomaten, Knoblauch, Basilikum gut vermengen, etwas kaltgepresstes Rapsöl und Obstessig dazu, mit Jodsalz und Pfeffer würzen. Auf Ciabattascheiben anhäufeln, auf Chicoréeblätter anlegen und mit Basilikum und frischen Kohlrabiblättern garnieren.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!
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