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NL17/04 - Artikel 2

Schon lange müssen wir nicht mehr zum Bauern unseres Vertrauens gehen, um an ökologisch nachhaltige Lebensmittel zu gelangen. Durch den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger bei der biologischen Landwirtschaft gelten BIO-Lebensmittel als umweltfreundlich, tierfreundlich, natürlich und daher gesund. Ob das positive Gesundheitsimage von BIO-Produkten aber auch stimmt und ob ein Unterschied zwischen Nährstoffen und damit gesundheitlichen Effekten von konventionell angebauten Lebensmitteln und BIO-Lebensmitteln existiert, hat das Forscherteam um Anne-Lise Brantsæter in ihrem Review „Organic Food in the Diet: Exposure and Health Implications“ zu beantworten versucht.

Wie viel Gutes steckt in BIO?


Schon lange müssen wir nicht mehr zum Bauern unseres Vertrauens gehen, um an ökologisch nachhaltige Lebensmittel zu gelangen. Durch den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger bei der biologischen Landwirtschaft gelten BIO-Lebensmittel als umweltfreundlich, tierfreundlich, natürlich und daher gesund. Ob das positive Gesundheitsimage von BIO-Produkten aber auch stimmt und ob ein Unterschied zwischen Nährstoffen und damit gesundheitlichen Effekten von konventionell angebauten Lebensmitteln und BIO-Lebensmitteln existiert, hat das Forscherteam um Anne-Lise Brantsæter in ihrem Review „Organic Food in the Diet: Exposure and Health Implications“ zu beantworten versucht.

Enthalten BIO-Produkte mehr Nährstoffe?

Insgesamt zeigen die Studien, dass biologische Lebensmittel eine höhere Nährstoffbilanz aufweisen. Es lassen sich eine höhere Konzentration an Vitamin C, Mineralien, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffen und Fettsäuren nachweisen, ebenso eine geringere Konzentration an Nitrat, Proteinen, Aminosäuren, Nitrogen, Jod und Selen im Vergleich zu konventionell angebauten Lebensmitteln. Die Pestizid- und Schadstoffrückstände sind in biologischen Lebensmitteln nachweisbar geringer. Welche genauen Auswirkungen die höheren bzw. niedrigeren Konzentrationen der Nährstoffe und Rückstände aber auf den Gesundheitszustand haben, ist laut des Reviews aufgrund des aktuellen Forschungsstandes noch nicht ersichtlich.

Wieviel gesünder ist BIO?

Diese Frage lässt sich laut der Autoren bei derzeitiger Studienlage nicht beantworten. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind konventionell erzeugtes Obst und Gemüse in jedem Fall keine Giftbomben. Viel entscheidender sei es, dass Menschen überhaupt Obst und Gemüse verzehren. Laut Robert-Koch-Institut gelingt es nur 7% der Männer und 13% der Frauen 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse in ihren Tag zu integrieren. Fehlende Gewohnheiten, die diese Mengen spielerisch leicht in den Alltag integrieren, sind daher nach wie vor die größte Herausforderung in der Gesundheitsprävention.

 

 

Quellen:

(1)  Organic Food in the Diet: Exposure and Health Implications; Anne Lise Brantsæter, Trond A. Ydersbond, Jane A. Hoppin, Margaretha Haugen, Helle Margrete Meltzer; Annual Review of Public Health 2017 38:1, 295-313

(2) Journal of Health Monitoring · 2017 2(2) DOI 10.17886/RKI-GBE-2017-024 Robert Koch-Institut, Berlin