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NL17/03 - Artikel 2

Hier steht die Vorschau

Kaffee-Trinker leben länger


Zumindest, wenn man nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie mit über 200.000 Teilnehmern geht. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen dem täglichen Kaffeekonsum und dem Risiko eines frühzeitigen Todes.

74.890 Frauen der „Nurses’ Health Study“ (NHS)“, 93.054 Frauen der „Nurses‘ Health Study II“ und 40.577 Männer der „Professionals Follow-up Study“ wurden anhand eines semiquantitativen Ernährungsfragebogens über einen Zeitraum von 12 Jahren zu dem individuellen Ernährungsverhalten (inklusive des Kaffeekonsums) befragt. Die Daten wurden anschließend mit Daten des nationalen Sterberegisters sowie Informationen von Familienangehörigen in Verbindung gebracht und auf Zusammenhänge zum Ernährungsverhalten hin untersucht.

Ob mit oder ohne Koffein: Kaffee ist gesundheitsfördernd

Ein täglicher Kaffeekonsum wurde mit einem geringeren Risiko für einen verfrühten Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Schlaganfall, Diabetes oder Erkrankungen der Niere zu erleiden assoziiert. Personen, die eine Tasse Kaffee am Tag tranken, besaßen im Vergleich zu Personen, die keinen Kaffee tranken, ein 12% geringeres Risiko, an den Folgen der o.g. Erkrankungen zu versterben. Bei Personen, die zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag tranken, sank das Risiko sogar um 18%. Die Ergebnisse zeigten sich hierbei unabhängig davon, ob es sich um koffeinhaltigen oder entkoffeinierten Kaffee handelte.

Fazit

Die Ergebnisse ergänzen die bereits vorhandene Studienlage, die dem Kaffeekonsum eine gesundheitsfördernde Wirkung zuschreibt. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung ist auch gegen einen Kaffeekonsum von drei bis vier Tassen nichts einzuwenden. Trotz der gesundheitsförderlichen Wirkung von Kaffee, sollten jedoch energiehaltige Kaffeegetränke (mit Milch und/oder Zucker) auf Grund des höheren Energiegehaltesnur bewusst genossen werden.  Welches Maß dabei erforderlich bzw. erlaubt ist, beantwortet Ihnen die AID-Ernährungspyramide.

Unser Tipp: Wem der Kaffee schwarz zu bitter ist, der sollte Kaffeesorten mit kürzeren Röstungszeiten und geringerer Säure ausprobieren.



 

Quellen:

(1) Ding M, Satija A, Bhupathiraju SN, et al. Association of Coffee Consumption with Total and Cause-Specific Mortality in Three Large Prospective Cohorts. Circulation. 2015;132(24):2305-2315. doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.115.017341.