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NL17/02 - Artikel 1

Laut Empfehlung der WHO sind 150 Minuten moderates Training pro Woche das Minimum, um einen gesundheitlich positiven Effekt zu erzielen. Nur jeder fünfte schafft es, dieses Minimum an körperlicher Aktivität in den Alltag zu integrieren. Kann ein ein Training am Wochenende eine häufigere Bewegung unter der Woche ersetzen?

Wie das Fitness-Niveau und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen

 


Wissenschaftler um das Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG) haben den Zusammenhang zwischen dem Grad der Fitness, Stress und dem Risiko für Herzkreislauferkrankungen untersucht.

Stress kann zwar zu gesundheitlichen Einschränkung führen, aber auch die Gesundheit fördern, indem neue Fähigkeiten, Wissen und die Persönlichkeit entwickelt werden. Ob Stress anregend wirkt, hängt auch von der körperlichen Fitness ab. Die nicht ganz neue Erkenntnis zum Schutzfaktor Fitness haben Forscher der Universität Basel und Kollegen aus Schweden nun eindrucksvoll bestätigt.

Laborstudie bestätigt Bedeutung der Fitness

Die Forscher erfassten die Stresswahrnehmung von 197 schwedischen Probanden (51% männlich, 49% weiblich, Durchschnittsalter 39 Jahre) über einen Fragebogen, maßen die Fitness über eine Fahrradergometrie und analysierten Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen wie Blutdruck, Cholesterin, BMI, Triglyceride (Nahrungsfette) und den Langzeit-Blutzucker.

Aufgrund der Leistung unterteilte man die Probanden in 3 Fitness-Niveaus: niedrig, moderat und hoch. Die Ergebnisse wurden den Erwartungen gerecht: die höher gestressten Probanden wiesen höhere Risikowerte und gleichzeitig ein niedrigeres Fitness-Niveau als weniger gestresste Probanden auf.

Ein stressiger Alltag erfordert viel Bewegung

Die Forscher schlussfolgerten, dass sich viel Stress bei hoher Fitness weniger auf das Risiko für Herzkreislauferkrankungen auswirkt als bei moderater und niedriger Fitness. Die Ergebnisse zeigen somit, dass diejenigen, die sich bei Stress viel bewegen, damit ihre Gefahr für Erkrankungen reduzieren.

So waren die LDL- und Triglycerid-Werte (schlechtes Cholesterin und Nahrungsfette) bei unfitten und gleichzeitig gestresstenProbanden am schlechtesten. Dieselben Werte waren bedeutend besser bei Probanden, die zwar gestresst, aber gleichzeitig aktiv waren.

Das Training effektiv gestalten

Körperliche Aktivität ist nach wie vor die wichtigste Präventionsmaßnahme für Erkrankungen. Der entscheidende Faktor zur Steigerung der Fitness ist die Intensität. Orientieren kann man sich dabei an der eigenen Atem- und Pulsfrequenz. Bei intensiver körperlicher Anstrengung sind Atmung und Puls so erhöht, dass Sprechen nur eingeschränkt möglich ist. Um einen positiven Effekt auf die Fitness und Gesundheit zu erzeugen, wird empfohlen, wöchentlich 75 Minuten intensiv zu trainieren.


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Quelle:

Gerber et al. (2016). Fitness Moderates the Relationship between Stress and Cardiovascular Risk Factors. MEDICINE & SCIENCE IN SPORTS & EXERCISE