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NL14/03 – Artikel 5

„Fehlernährung, Bewegungsmangel und mangelndes Stressmanagement sind die häufigste Ursache für Zivilisationskrankheiten. Die Deutsche Allianz gegen Nicht-Übertragbare Krankheiten (NCD Allianz) hat in einer aktuellen Pressemitteilung daher die Politik dazu aufgefordert, mit weitreichenderen „Strukturlösungen“ die Entwicklung des Gesundheitsverhalten bundesweit in die richtige Richtung zu lenken.“

Den Tsunami der chronischen Krankheiten stoppen


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Die Deutsche Allianz für nichtübertragbare Krankheiten (NCD Allianz) fordert wirksamere Strukturänderungen zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens

Verhaltensbedingte Gesundheitsrisiken wie Fehlernährung, Bewegungsmangel und mangelndes Stressmanagement sind die häufigste Ursache für nichtübertragbare Krankheiten: DiabetesTyp-2, Übergewicht und Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Krebs. Allein auf mangelnde Bewegung gehen 19% aller Krebserkrankungen zurück. Bisherige Strategien der Gesundheitspolitik haben nicht ausgereicht, um die gesundheitsbezogene Eigenverantwortung zu stärken und verhaltensbedingte Gesundheitsrisiken zu  reduzieren (1): nach wie vor haben 80% Prozent der Deutschen Bewegungsmangel, 93% der Männer und 85% der Frauen schaffen es immer noch nicht, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Menge an Obst und Gemüse zu essen, Diabetes und Adipositas nehmen insbesondere bei Jüngeren besorgniserregend zu (2). Dies hat sehr schwerwiegende Folgen für Unternehmen.

Die Deutsche Allianz gegen Nicht-Übertragbare Krankheiten (NCD Allianz) hat in einer aktuellen Pressemitteilung daher die Politik dazu aufgefordert, mit weitreichenderen „Strukturlösungen“ die Entwicklung des Gesundheitsverhalten bundesweit in die richtige Richtung zu lenken. In Kitas und Schulen sollen daher tägliche Bewegungseinheiten von mindestens einer Stunde in den Lehrplan integriert sowie verbindliche Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas und Schulen umgesetzt werden. Zudem soll die an Kinder gerichtete Lebensmittelwerbung verboten und adipogene Lebensmittel mit einem hohen Fett- und Zuckergehalt besteuert sowie gesunde Lebensmittel hingegen entlastet werden (1).

Die „Projektitis“ der vergangenen Jahre haben den „Tsunami der chronischen Krankheiten nicht aufhalten können“, so der Sprecher der Allianz, Dr. Dietrich Garlichs. Wenn Eigenverantwortung aus eigener Motivation heraus nicht wahrgenommen wird, müssen spürbare Veränderungen der Rahmenbedingungen dazu auffordern. Gleiches gilt für Unternehmen: wenn diese die Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter fördern und erhalten wollen, muss die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Gesundheitsmanagements durch umfassendere Struktur- und Kulturveränderungen steigen. Eigenverantwortung über Führung zu fordern und zu fördern ist das derzeit wirksamste Instrument, um diesen Kultur- und Verhaltenswandel nachhaltig zu realisieren.

 

Quellen:

(1) NCD (2014). Den Tsunami der chronischen Krankheiten stoppen. Vier Maßnahmen für eine wirkungsvolle und bevölkerungsweite Prävention. Pressemitteilung.

(2) RKI (2013). DEGS 1. Wichtige Ergebnisse auf einen Blick. Verfügbar unter http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Degs/degs_w1/DEGS1-Ergebnisse.pdf?__blob=publicationFile