contact us

Use the form on the right to contact us.

You can edit the text in this area, and change where the contact form on the right submits to, by entering edit mode using the modes on the bottom right.

icons.jpg

Behringstrasse 28a
22765 Hamburg
Deutschland

040 6119999-0

padoc bietet Ihnen ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement, das durch seinen innovativem Ansatz Gesundheitsverhalten nachhaltig verbessert.

rauchen.png

NL14/03 – Artikel 2

Eine Metaanalyse von Larissa Ledochowski und ihrem Team hat mit 24 qualitativ hochwertigen Studien gezeigt, dass Personen, die körperliche aktiv sind, besser mit dem Rauchen aufhören können und länger rauchfrei bleiben als diejenigen Personen, die sich eher wenig bis gar nicht bewegen.

Bewegung verringert das Verlangen nach der Zigarette


Gern senden wir Ihnen die Studien & Artikel auch als PDF-Datei zu. Melden Sie sich hierfür telefonisch unter 040 6119999-0 oder senden Sie uns eine E-Mail an: mail@padoc.de

Eine Metaanalyse von Larissa Ledochowski und ihrem Team hat mit 24 qualitativ hochwertigen Studien gezeigt, dass Personen, die körperliche aktiv sind, besser mit dem Rauchen aufhören können und länger rauchfrei bleiben als diejenigen Personen, die sich eher wenig bis gar nicht bewegen. Selbst wenn keine Abstinenzmotivation und Absicht mit dem Rauchen aufzuhören vorhanden ist, bewirken Bewegungseinheiten eine längere Abstinenz bis zur nächsten Zigarette (1).

Diesen Effekt erklären die Wissenschaftler mit der positiven Wirkung von körperlicher Aktivität auf Spannungszustände und das Wohlbefinden. Weitere günstige Einflüsse von körperlicher Aktivität ließen sich auf negative Gefühle wie Angst, Nervosität und Depressivität feststellen, die bei fehlender körperlicher Aktivität stärker auftreten und den Griff zur Zigarette dringlicher machen. Auch werden Entzugssymptomatiken wie Schlaflosigkeit und innere Unruhe durch Bewegung deutlich reduziert (1). Die Wirkung von körperlicher Aktivität auf Entzugssymptome ist gleichzusetzen mit oralen Nikotinersatzprodukten und zudem nebenwirkungsfrei (2).

Rauchstopp verbessert psychische Gesundheit

Der Rauchstopp selbst hat nicht nur positive Folgen für die körperliche Gesundheit: wie die umfangreiche Metaanalyse von Taylor und Kollegen zeigt, können sowohl kurz- als auch langfristig Stress, Ängste und Depressionen durch einen Rauchstopp reduziert sowie die Lebensqualität erhöht werden. Die 26 berücksichtigten Langzeitstudien untersuchten Personen vor, während und nach der Phase des Rauchstopps und beobachteten eine signifikante Verbesserung verschiedener Indikatoren für psychische Gesundheit. Dieser Effekt galt sowohl für gesunde Teilnehmer als auch für Personen mit psychischen Störungen (3). Die Autoren gehen aufgrund der Stärke der Effekte davon aus, dass ein Rauchstopp bei psychischen Erkrankungen sogar ähnliche Wirkungen entfalten kann wie beispielsweise Antidepressiva.

Wer sich zur Rauchabstinenz entschlossen hat oder kurz vor dem Entschluss dazu steht und sich lieber mit kurzen Bewegungseinheiten beglückt statt mit Entzugserscheinungen zu quälen, dem ist die Steigerung der körperlichen Aktivität zu empfehlen. Die ebenfalls in diesem Newsletter zu findende Buchempfehlung kann hier als Motivationsstütze dienen.

 

Quellen:

(1) Ledochowski, L. et al. (2013): Unmittelbare Auswirkungen einzelner Bewegungseinheiten auf das Bedürfnis zu rauchen. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 21(3), 122-137.

(2) West, R./Shiffman, S. (2001): Effect of oral nicotine dosing forms on cigarette withdrawal symptoms and craving: A systematic review. Psychopharmacology 2001, 155: 115-122.

(3) Taylor, G. et al. (2014). Change in mental health after smoking cessation: systematic review and meta-analysis, BMJ, 348.