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NL16/02 - Artikel 5

Nach wie vor setzen nicht alle Unternehmen auf Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Und längst nicht alle, die Maßnahmen zum Gesundheitsverhaltens anbieten, haben dabei den Anspruch, BGM als einen strategischen Prozess zu gestalten. Ohne Einbettungin einen strategisch geplanten Wandel hin zu einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur mit wissenschaftlich fundierter Kommunikationsstrategie werden Angebote des BGM auch zukünftig wenig bis gar nichts in den Unternehmen bewirken, so die Schlussfolgerung einer kürzlich erschienen Studie.

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Nach wie vor setzen nicht alle Unternehmen auf Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) (1). Und längst nicht alle, die Maßnahmen zum Gesundheitsverhalten anbieten, haben dabei den Anspruch, Gesundheitsmanagement als einen strategischen Prozess zu gestalten. Stattdessen wird nach wie vor Geld für Aktionismus ausgegeben, mit wenig Effekt in Bezug auf das Gesundheitsverhalten (2). Ohne Einbettung in einen strategisch geplanten Wandel hin zu einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur mit wissenschaftlich fundierter Kommunikationsstrategie werden diese Einzelmaßnahmen auch zukünftig wenig bis gar nichts in den Unternehmen bewirken, so die Schlussfolgerung einer kürzlich erschienen Studie (3).

Wissenschaft und Innovation gefragt

Bedingungsbezogene Faktoren, welche das Gesundheitsverhalten von Mitarbeitern in einer Organisation systematisch verbessern, werden bislang noch zu wenig in der Wissenschaft diskutiert, so das Forscherteam um Kent und Goetzel. Durch ein Literaturreview, eine Experteninterviews sowie das Heranziehen von Best-Practice-Beispielen haben sie daher diejenigen Schlüsselfaktoren ermittelt, die den Erfolg betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen wesentlich beeinflussen (3). Ihr Ergebnis: Gesundheitsverhalten in Unternehmen wird spürbar und messbar verändert, wenn evidenzbasierte Maßnahmen in eine gesundheitsfördernde Kultur eingebettet sind und durch strategische Kommunikation der Führungskräfte begleitet werden. Mit „gesundheitsfördernder Kultur“ ist dabei nicht der vieldiskutierte „gesundheitsorientierte Führungsstil“ gemeint, bei dem Führungskräfte in der „Defensive“ das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter steigern (und dabei das Gesundheitsverhalten ausklammern). In einer „gesundheitsfördernden Unternehmenskultur“ werden hingegen Mitarbeiter als „Gestalter“ ihrer eigenen Gesundheit verstanden und zur Übernahme ihrer Verantwortung motiviert und befähigt.

Führungskräfte als Erfolgsfaktoren im Gesundheitsmanagement

Schlüsselelemente einer solchen Gesundheitskultur seien vor allem die Führungskräfte, die gesundheitsbewusstes Verhalten vorleben und ihre Mitarbeiter zu einem gesunden Lebensstil aktiv ermutigen. Dabei setzen sich alle Führungskräfte, beginnend bei der Unternehmensleitung, persönliche Gesundheitsziele, wie z.B. „Körpergewicht reduzieren“, und legen entsprechende Maßnahmen (bis zu einem selbst gewählten Maß) offen.

Bei der Ansprache der Mitarbeiter sei eine wissenschaftlich fundierte sowie strategisch geplante Kommunikation der zweite bedeutende Erfolgsfaktor. Dabei käme es insbesondere auf eine bidirektionale Kommunikation, d.h. einen Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter an, bei dem der Mitarbeiter u.a. mit seinen Zielen, Maßnahmen persönlichen Hindernissen in Bezug auf das eigene Gesundheitsverhalten im Mittelpunkt steht. Aktives und auf den Mitarbeiter „zugeschnittenes“ Kommunizieren der Führungskräfte sei eines der vielversprechenden Präventionsinstrumente, denen aus Sicht der Autoren zukünftig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, um einen größtmöglichen Effekt beim Einzelnen und damit in der gesamten Organisation zu erzielen.

Zum Paradigmenwechsel ermutigen

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie Maßnahmen zur Förderung des Gesundheitsverhaltens immer strategisch mit dem Ziel einer veränderten Unternehmenskultur und verstärkten Dialogen über Gesundheit und Eigenverantwortung planen sollten. padoc unterstüzt seit mehr als 16 Jahren Unternehmen dabei, Gesundheitsverhalten wirksam und nachhaltig zu verbessern. Wichtige Prinzipien sind dabei das strategische Vorgehen sowie ein Top-down-Ansatz, bei dem Führungskräfte selbst ihr Gesundheitsverhalten verbessern und anschließend als authentische Vorbilder mit ihren Mitarbeitern in den Gesundheitsdialog gehen. Umfangreiche Angebote können zufällig einzelnen Mitarbeitern helfen, sind jedoch niemals die Voraussetzung dafür, Gesundheitsverhalten zu verbessern. Gesundheit beginnt im Kopf, d.h. bei der Motivation und der Fähigkeit von Mitarbeitern, das eigene Verhalten zu verbessern. Während es im Gesundheitsmanagement bislang vor allem um das Wohlbefinden von Mitarbeitern geht, ist zukünftig die Fähigkeit zur eigenständigen „Steuerung“ der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens entscheidend, so auch die von der Weltgesundheitsorganisation neu diskutierten Definition von Gesundheit (4). padoc berät und begleitet Unternehmen daher leidenschaftlich dabei, diesen Paradigmenwechsel mit einer positiven und chancenorientierten Haltung zu gestalten.

 

Sehen Sie dazu einen Ausschnitt des Vortrags von Dirk Lümkemann auf der im letzten Newsletter angekündigten PERSONAL NORD 2016. Hier geht’s zum Video .



 

Quellen:

(1)     BKK Pronova (2016). Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016. Ergebnisse einer Befragung. Verfügbar unter http://www.pronovabkk.de/presse/stu-di-en-der-pro-no-va-bkk/studie-betriebliches-gesundheitsmanagement-2016-f18693cc5397bb29

(2)     Leyk, D., Rohde, U., Hartmann, D., Preuß, A., Sievert, A. & Witzki, A. (2014). Ergebnisse einer betrieblichen Gesundheitskampagne. Deutsches Ärzteblatt (Jg.111, Heft 18). A.S. 321-327.

(3)     Kent, K, Goetzel, R. Z. et al. (2016). Promoting Health Workplace by Building Cultures of Health ans Applying Strategic Communications. American College of Occupational and Environmental Medicine. 58(2), 114 -122.

(4)     Huber et al (2011). How should be define health? British Journal of Medicine, 26, 343.