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NL16/01 – Artikel 4

Körperliche Aktivität und Sport haben unbestritten bedeutsame Effekte für die physische sowie psychische Gesundheit. Aus diesem Grund empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), wöchentlich 2,5 Stunden bei moderater Intensität oder alternativ 75 Minuten bei intensiver Anstrengung körperlich aktiv zu sein.

Bewegungsmangel kostet jährlich 65.000 Deutschen das Leben


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Körperliche Aktivität und Sport haben unbestritten bedeutsame Effekte für die physische sowie psychische Gesundheit. Aus diesem Grund empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), wöchentlich 2,5 Stunden bei moderater Intensität oder alternativ 75 Minuten bei intensiver Anstrengung körperlich aktiv zu sein. Während Arbeitsbedingungen ohne Datengrundlage als Ursache einer in Unternehmen angeblich tickenden Zeitbombe beschrieben werden (1), erschrecken evidenzbasierte Zahlen zum Risikofaktor „Bewegungsmangel“: Laut dem Center for Economic and Business Research sterben jährlich 500.000 Europäer an den Folgen von Bewegungsmangel (2). In Bezug auf Deutschland konnten 2012 ca. 65 000 Todesfälle auf körperliche Inaktivität zurückgeführt werden. Durch sie  wurden im selben Jahr ca. 9,4 Millionen Euro an direkten und indirekten Gesundheitskosten allein in Deutschland verursacht.

Produktivität durch Verbesserung des Bewegungsverhaltens steigern

Auch für Unternehmen bedeutet der Risikofaktor Bewegungsmangel etwas – nämlich einen Verlust an Leistungsfähigkeit. Laut einer Studie mit 7.000 Mitarbeitern ist die Produktivität der Mitarbeiter mit jedem Risikofaktor um 2,4% eingeschränkt (3). Bei einem Unternehmen mit 500 Mitarbeitern und einem Durchschnittseinkommen von 31.981 Euro würde dies einen Produktivitätsverlust von über 300.000 Euro bedeuten. Auch die Anwesenheit ist bei körperlich aktiven Mitarbeitern besser als bei Inaktiven. Zudem schlüsseln Untersuchungen die Wirkmechanismen körperlicher Aktivität zunehmend auf und können die Gründe der positiven Effekte körperlicher Aktivität auf die Leistungsfähigkeit immer besser erklären. Bereits 2011 haben Ratey und Loehr in ihrem Review gezeigt, dass die verbesserte Leistung im Bereich Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis u.a. durch „Wachstumsfaktoren“ erklärt werden kann, die durch körperliche Aktivität vermehrt im Gehirn gebildet werden und eine Vielzahl von molekularen und zellulären Prozessen begünstigen (4). Sie führen zu einer erhöhten Neurogenese (Bildung von Nervenzellen) und Neuroplastizität (Veränderbarkeit von Synapsen, Nervenzellen und Hirnarealen), wodurch sich die Leistung im Bereich Lernen und Gedächtnis deutlich verbessert. Außerdem zeigen körperlich Aktive eine schnellere Informationsverarbeitung, eine schnellereReaktionsgeschwindigkeit, eine höhere kognitive Flexibilität sowie eine höhere Effektivität im Denken als Menschen mit Bewegungsmangel. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und den positiven Effekt der körperlichen Aktivität auf den Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit, sollten Unternehmen das Bewegungsverhalten von Mitarbeitern gezielt fördern. Der Gesundheitsdialog als Teil der Führungsaufgabe Gesundheit kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten.

Alle fünf Minuten ein Leben

Das Center for Economic and Business Research hat einen empfehlenswerten Erklärfilm erstellt, der die Fakten zum Thema Bewegungsmangel eindrucksvoll darstellt (5). Körperliche Inaktivität verusache demnach noch mehr Todesfälle als das Rauchen, wenn sie weltweit nicht deutlich reduziert würde.  Bei einer Reduktion der Anzahl körperlich Inaktiver um nur 20%, könnten sich jährlich 100.000 Menschen in Europa ihr Leben selbst retten. Auf den Tag umgerechnet entspricht dies einem geretteten Leben alle fünf Minuten.



Quellen

(1)     Ärztezeitung. Plädoyer für Betriebliches Gesundheitsmanagement (25.10.2013). Verfügbar unter: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/848799/praevention-plaedoyer-betriebliches-gesundheitsmanagement.html.

(2)     CENTRE FOR ECONOMICS AND BUSINESS RESEARCH: The economic costs of physical inactivity in Europe. An ISCA/Cebr report. 2015. http://inactivity-time-bomb.nowwemove.com.

(3)     Burton, W. N. (2006). The association between health risk change and presenteeism change. Journal of Occupational and Environmental Medicine 48(3).

(4)     J. Ratey, J & Loehr, J. E. (2011). The positive impact of physical activity on cognition during adulthood: a review of underlying mechanisms, evidence, and recommendations. Reviews in the Neuroscience, 22(2), 171–185.