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NL15/01 – Artikel 1

Die mediterrane Ernährung bewirkt eine Verbesserung der Gesundheit in vielerlei Hinsicht. So führt sie zu einer Reduktion des Risikos von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und allgemeiner Sterblichkeit. Auch die Risikofaktoren, die das metabolische Syndrom bedingen -eine der Hauptursachen für die Erkrankung arterieller Gefäße- werden verringert.

Mediterrane Ernährung verlängert Leben


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Die mediterrane Ernährung bewirkt eine Verbesserung der Gesundheit in vielerlei Hinsicht. So führt sie zu einer Reduktion des Risikos von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (1) und allgemeiner Sterblichkeit. Auch die Risikofaktoren, die das metabolische Syndrom bedingen -eine der Hauptursachen für die Erkrankung arterieller Gefäße- werden verringert. Sie sind hauptsächlich durch einen falschen Lebensstil bedingt und lauten Adipositas (vor allem im Bauchraum), Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und eine verringerte Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin. Außerdem ist die mediterrane Ernährungsweise im Stande, zur Kontrolle des Körpergewichts beizutragen (6). Eine Mediterrane Ernährung zeichnet sich aus, durch die Verwendung von viel Olivenöl und Knoblauch, frischen Oliven und viel frischem Gemüse in allen Farben, Lauch und Zwiebeln, Nüssen und Kernen, Fisch und Meeresfrüchten, vielen frischen Kräuter, moderaten Konsum von Rotwein, Eiern und magerem Fleisch sowie Beilagen aus Vollkornnudeln, Vollkornreis und Kartoffeln (3).

Ernährungslage in Deutschland

Das Max-Rubner-Institut führte in den Jahren 2005 bis 2007 eine Studie mit insgesamt rund 20. 000 und ab 2008 mit jährlich weiteren 2. 000 Teilnehmern in Deutschland durch, um die Essgewohnheiten zu erfragen. Dabei ergab sich, dass weiterhin weniger gesunde Nahrungsmittel, als von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen, verzehrt werden (4). Eine jüngst durchgeführte Studie empfiehlt sogar sieben oder mehr Portionen Obst und Gemüse täglich, um dem allgemeinen Sterblichkeitsrisiko, bedingt durch jegliche Krankheiten, entgegen zu wirken. Dabei fehlen meistens Wille und Durchhaltevermögen, um eine gesündere Ernährung umzusetzen (7).

Vorteile für Unternehmen

Übergewicht, Fettleibigkeit und weitere Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind signifikant ursächlich für Produktivitätsverluste, Arbeitsunfälle und weitere Langzeitfolgen (4). Die Forschung zeigt, dass das Einhalten der mediterranen Ernährung einen ähnlichen Effekt für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, wie lipidsenkende Medikamente - allerdings frei von Nebenwirkungen. In Deutschland hält ein Drittel der Angestellten eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz aufgrund des vorhandenen Angebots für unmöglich. In größeren Städten empfindet sogar jeder Zweite das Essensangebot in der Kantine und in unmittelbarer Arbeitsplatznähe als mangelhaft. Die Erfahrungen von padoc-Seminarteilnehmern zeigen jedoch, dass es mehr eine Frage der bewussten Auswahl und weniger eine Frage des Angebots ist. Bei Süßigkeiten seltener zugreifen und den Teller mit Gemüse füllen, sei vor allem ein Ergebnis der gestärkten Willenskraft.

Quellen:

(1)    Estruch, R.; Ros, E.; Salas-Salvadó, J.; Covas, M. I.; Corella, D. (2013). Primary Prevention of Cardiovascular Disease with a Mediterranean Diet. N Engl J Med, 368, 1279-1290

(2)    Geaney, F.; Kelly, C.; Greiner, B.; Harrington, J.; Beirne, P. (2013). The effectiveness of workplace dietary modification interventions: A systematic review. Prev Med 57, 438–47

(3)    Korre, M.; Tsoukas, M.; Frantzeskoa, E.; Yang, J.; Kales, S. (2014). Mediterranean Diet and Workplace Health Promotion. Curr Cardiovasc Risk Rep, 8, 416

(4)    Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Nationales Ernährungsmonitoring (NEMONIT). 2008

(5)    Oyebode, O.; Gordon-Dsegu, V.; Walker, A.; Midell, J. (2014).  Fruit and vegetable consumption and all-cause, cancer and CVD mortality: analysis of Health Survey for England data. JECH Online First, published on March 31, 2014

(6)    Shai, I.; Schwarzfuchs, D.; Henkin, Y.; Shahar, D.; Witkow, S.; Greenberg, I. (2008). Weight Loss with a Low-Carbohydrate, Mediterranean, or Low-Fat Diet. The new England journal of medicine, 359 (3)

(7)   Techniker Krankenkasse (Hrsg.) (2013). TK-Studie zum Ernährungsverhalten der Menschen in Deutschland. Hamburg: 2013, 10.1