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Koronare Herzkrankheit

Eine KHK entsteht durch verengte Herzkranzgefäße. Diese Gefäße heißen so, weil sie wie ein Kranz um das Herz liegen.

Koronare Herzkrankheit


Motivation

Bei etwa 7 von 100 Frauen und 10 von 100 Männern in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens eine koronare Herzkrankheit (KHK) diagnostiziert. Die tatsächliche Zahl liegt vermutlich noch höher, da eine KHK unbemerkt verlaufen kann und somit unerkannt bleibt. Mit steigendem Alter nimmt das Risiko an einer KHK zu erkranken zu, sodass ab einem Alter von 65 Jahren ca. 18 von 100 Frauen und 28 von 100 Männern im Laufe ihres Lebens an einer KHK erkranken. Koronare Herzkrankheit sowie Herzinfarkt gehören mitunter zu den häufigsten Todesursachen: bei 1 von 10 Verstorbenen wird eine chronische KHK als Todesursache identifiziert.

Eine KHK entsteht durch verengte Herzkranzgefäße. Diese Gefäße heißen so, weil sie wie ein Kranz um das Herz liegen. Sie versorgen das Herz mit Blut, welches den lebenswichtigen Sauerstoff transportiert. Die Verengungen entstehen durch Fett- und Kalkablagerungen an den Innenwänden der Herzkranzgefäße, die als Plaques bzw. Arteriosklerose bezeichnet werden. Eine Folge davon ist, dass das Herz nicht mehr ausreichend Sauerstoff bekommt.

Neun von zehn Herzinfarkten und Hirnschlägen werden hierbei von Faktoren beeinflusst, die sich im Einflussbereich jedes Einzelnen befinden.

Ein erhöhtes Risiko für Ihre Herzkranzgefäße besteht:

  • wenn Sie rauchen
  • wenn Sie sich wenig bewegen
  • wenn Sie sich ungesund ernähren oder an Übergewicht leiden
  • wenn Ihre Blutfettwerte dauerhaft zu hoch sind
  • wenn bei Ihnen eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vorliegt
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben
  • bei mangelhaftem Stressmanagement

Anzeichen und Beschwerden

Beschwerden einer koronaren Herzkrankheit treten nicht dauerhaft auf, können im fortschreitenden Verlauf jedoch ein unterschiedlich starkes Ausmaß annehmen. Diese treten in der Regel bei körperlicher Anstrengung oder Stress auf.

Krankheitszeichen sind unter anderem: 

  • Schmerzen hinter dem Brustbein, die häufig in Hals, Nacken, Kiefer, Arme oder Oberbauch ausstrahlen;
  • Engegefühl in der Brust;
  • Luftnot, Atemnot, Kurzatmigkeit ("einem geht schnell die Puste aus");
  • Schweißausbrüche ("kalter Schweiß");
  • Übelkeit;
  • Gefühl der Lebensbedrohung.

Bei dem Auftreten dieser Beschwerden in Ruhephasen besteht dringender Handlungsbedarf, da das Ignorieren dieser Symptome zu einem Herzinfarkt oder Hirnschlag führen kann.


Prävention

Da fettes Essen, eine zu hohe Kalorienzufuhr und Bewegungsmangel häufige Ursachen für zu hohe Blutfettwerte (LDL- und Triglyzeridkonzentrationen) sind, kann eine Umstellung des Lebensstils zur Verbesserung der Cholesterin- und Triglyzeridkonzentration im Blut beitragen.

Die wesentlichen Empfehlungen sind:

  1. Gewichtsreduktion (bei Übergewicht)
  2. Viel Bewegung
  3. Nichtrauchen
  4. Viel Gemüse, Ballaststoffen und Obst
  5. Wenig tierisches Fett
  6. Viel Omega-3-Fettsäuren (Hering, Makrele, Leinsamen-, Raps- und Sojaöl)
  7. Bei zu hoher Triglyzeridkonzentration: keinen Alkohol, wenig Zucker