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Stärkeres Engagement der Führungskräfte gefordert

Der Blog für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Unser Blog bietet News rund um die Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung.

Stärkeres Engagement der Führungskräfte gefordert

Melanie Linnenschmidt

"Die Führungskräfte sind die entscheidenden Akteure im Hinblick auf ein erfolgreiches BGM. 88,3% der Befragten sehen deren Engagement als wichtigsten Faktor für die erfolgreiche Weiterentwicklung des BGM an. Der Schlüsselfunktion der Führungskräfte muss Rechnung getragen werden. Ihnen sollte künftig noch stärker ihre herausragende Rolle für die Beschäftigtengesundheit verdeutlicht werden. Auch in Zielvereinbarungen von Führungskräften kann das Thema Gesundheit aufgenommen werden. Zudem sind mehr Gesundheitskompetenzen erforderlich. Hier können Vorträge, Schulungen und Workshops von großem Wert sein. Auf struktureller Ebene sollte ebenfalls angesetzt werden. Eine Verankerung von Gesundheit als zentrales Element der Organisationsentwicklung ist zu empfehlen.“

Unternehmen und Führungskräfte, die diese Empfehlungen umsetzen, unterstützen Mitarbeiter dabei, ihrer Eigenverantwortung gerecht zu werden. Führungskräfte fördern jeden direkt geführten Mitarbeiter individuell, indem sie mit ihm in einen Gesundheitsdialog zu den Themen Bewegung, Ernährung, Stressmanagement, Gesundheitsrisiken treten. Voraussetzung dafür ist, dass Führungskräfte zunächst selbst ihr Gesundheitsverhalten verbessern und somit Vorbild sind. Vorbild zu sein bedeutet, neben ihren Erfolgen auch transparent zu machen, dass sie trotz des „inneren Schweinehundes“ ihrer Eigenverantwortung gerecht werden. Nur vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen mit dem Setzen und Verfolgen von Gesundheitszielen sind Führungskräfte authentisch.

Im Dialog selbst steht der Mitarbeiter mit seinen gesundheitsbezogenen Zielen und Handlungsfeldern im Mittelpunkt. Die Führungskraft ist dabei kein Gesundheitsexperte, der mit gut gemeinten Ratschlägen, Appellen oder gar fertigen Lösungen den Mitarbeiter „missioniert“. Vielmehr fordert und fördert die Führungskraft den Mitarbeiter individuell, je nach Motivation und Kompetenz. Die Annahme, Gesundheitsverhalten könne kaum bis gar nicht vom Arbeitgeber verändert werden, wird durch die Erfolge, die wir mit den Unternehmen erzielen, widerlegt. Mit dem Umsetzen dieser Führungsaufgabe Gesundheit verankert sich eine Unternehmenskultur mit dem zentralen Element der Eigenverantwortung. Wie veränderungsbereit ein Unternehmen jedoch ist und sein will, hängt –wie eine eigene Studie zeigt – von Gedanken und Erfahrungen der Entscheidungsträger ab. Hierzu macht Mut, dass in der oben zitierten Trendstudie 88 % der Befragten angeben, dass die Gesundheitskompetenz von Führungskräften in 5 Jahren eine „eher große Bedeutung“ oder „große Bedeutung“ in ihrer Organisation haben wird.

 

Quellen:

(1)  #whatsnext - Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt; IFBG, TK, Personalmagazin; 2017