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Der Blog für Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Leistung auf dem Ergometer sagt Sterblichkeit am besten voraus

Melanie Linnenschmidt

Obwohl viele Menschen wissen, dass körperliche Aktivität entscheidend für ihre Gesundheit ist und das Risiko für Erkrankungen sowie ein frühes Versterben senkt, strengen 80% der Deutschen ihren Körper seit Jahren unverändert zu wenig an. Obwohl dieser Anstrengungsmangel in Bezug auf seine gesundheitlichen Folgen anderen Risikofaktoren wie beispielsweise dem Übergewicht überlegen ist, scheint die Motivation zur Steigerung der körperlichen Anstrengung nicht auszureichen.

Eine Ursache für die fehlende Motivation könnte eine zu geringe Wahrnehmung des eigenen Gesundheitsrisikos sein. Diese Risikowahrnehmung könnte mit einem Fitnesstest auf dem Ergometer nun leicht gesteigert werden: wie die derzeit größte Studie zum Zusammenhang von maximalen Belastungstests und der Sterblichkeit zeigt, hat die kardio-respiratorische Fitness die höchste Vorhersagekraft in Bezug auf die Lebenserwartung. Sie bietet den Teilnehmern daher eine gute Orientierung zur Einschätzung der derzeitigen und zukünftigen Vitalität (1). Neben der Leistung auf dem Ergometer wurden bei den 58.020 kardiologisch gesunden Personen zwischen 16 und 96 weitere Gesundheitsindikatoren wie beispielsweise der Blutdruck, die Zucker- und Cholesterinwertesowie die familiäre Krankheitsgeschichte zur Kontrolle des Einflusses dieser Variablen auf die Sterblichkeit erhoben. Die Sterberate wurde nach einem Follow-up-Zeitraum von 10 Jahren bestimmt.

Die Ergebnisse zeigen: Ein 60-jähriger Mann, der aufgrund seines Fitnesstestergebnisses in seiner Altersklasse zu den 5% mit dem schlechtesten Score gehört, wird demnach mit einer Wahrscheinlichkeit von 62% in den nächsten 10 Jahren überleben. Ein Mann der gleichen Altersklasse mit einer jedoch mittleren kardiorespiratorischen Leistungsfähigkeit weist hingegen eine 89%-ige Überlebenswahrscheinlichkeit für die nächsten 10 Jahre auf. 

Maximale oder submaximale Belastungstests auf dem Ergometer werden von Sportwissenschaftlern/-medizinern in entsprechenden Einrichtungen bzw. mobil von padoc während der Trainings/Seminare durchgeführt. Eine weitere Möglichkeit die eigene Vitalität einzuschätzen, ist die Berechnung des biologischen Alters mit Hilfe des von Prof. Dr. Martin Halle, wissenschaftlicher Beirat von padoc, entwickelten Scores, der noch weitere lebensstilbezogene Faktoren in die Bewertung mit einbezieht (2). Beide Rückmeldungen in Bezug auf die Vitalität tragen zur Schärfung der individuellen Risikowahrnehmung bei. Die Ermittlung dieser Werte ist somit eine sinnvolle Maßnahme im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Anonymisiert können sie zudem als Kennzahl zur Einschätzung der Gesundheit im gesamten Unternehmen dienen.

Quellen:

(1)      Ahmed et al. (2015). Maximal Exercise Testing Variables and 10-Year Survival: Fitness Risk Score Derivation From the FIT Project. Mayo Clin Proc., 90(3), 346-55.

(2)      Zellen fahren gerne Fahrrad. Die Webseite zum Buch von Prof. Dr. med. Martin Halle www.das-biologische-alter.de/zellen-fahren-gerne-fahrrad/aus-dem-buch/kalkulatoren/das-biologische-alter-rechner.html

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